Wer sind wir ? PDF Drucken E-Mail

Wir sind 18 Bürgerinitiativen in ganz Brandenburg, die im vergangenen Jahr eine Volksinitiative zum Thema Windenergie ins Leben gerufen haben.

Wir sind keine Windkraftgegner.

Wir wissen, dass alternative Energieformen in Zeiten knapper werdener Ressourcen unerlässlich sind. Allerdings wenden wir uns energisch gegen die zerstörerische Art und Weise, wie diese spezielle Energieform im Land Brandenburg angesiedelt wird. Schon jetzt sind große Teile der Brandenburger Landschaft durch Windparks mit Riesenwindrädern verschandelt.

 

Die Menschen in unseren Dörfern werden durch Schlagschatten, Dauergeräusche und Infraschall um ihre Lebensqualität gebracht. Windindustrieanlagen stehen teilweise nicht weiter als 650 Meter von Wohnhäusern entfernt. Diese Häuser sind nicht mehr zu verkaufen. Ihre Besitzer und deren Nachkommen sind auf kaltem Wege enteignet. Doch nicht nur wir Menschen werden rücksichtslos von der Windindustrie in die Enge getrieben. Auch auf die, an den jeweiligen Standorten lebenden geschützten Tiere und Pflanzen wird keinerlei Rücksicht genommen. Die für sie geltenden Naturschutzgesetze werden von den Genehmigungsbehörden vielfach missachtet.

Unsere verantwortlichen Politiker haben offensichtlich weder den Willen noch die Macht, die Installierung der Windenergie Menschen – und umweltverträglich zu steuern. Im Gegenteil - die Landesregierung hat vor, die Windeignungsgebiete von jetzt 225 auf 550 Quadratkilometer verdoppeln.

Damit wird eine international bewunderte Kulturlandschaft an eine Großindustrie ausgeliefert, der es nicht um Klimaschutz, sondern nur um ihre Rendite geht.


Weil wir dieser unheilvollen Entwicklung nicht tatenlos zusehen wollen und können, sammeln wir bis Ende April 20 000 Unterschriften. Damit wird der Landtag in Potsdam gezwungen, sich mit unseren Forderungen auseinanderzusetzen.


Unsere Forderungen sind :

Ein Mindestabstand von 1500 Metern zwischen Windrädern und Wohnbebauungen.

Ein Abstand der so genannten Windparks von 10 Kilometern untereinander.

Keine Windenergieanlagen in Naturschutzgebiete.

Bevorzugte Nutzung von ehemaligen Tagebauen und Militärflächen für die Windindustrie.

 


 

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